Jede dieser Position wird gemeinsam von einem Kind und einem Jugendleiter wahrgenommen. Oberstes Ziel im Rahmen des Lagerkonzeptes ist, dass die Kinder sich vorrangig selbst organisieren. Die Projektgruppe kann über den Weltrat die allgemeine Stimmung erfassen, bei Bedarf regulierend eingreifen und wichtige organisatorische Informationen transportieren.
Da die Amtsinhaber in unterschiedlichstem Alter sind, wird jede Position von einem Jugendleiter gespiegelt, um Unterschiede in der Durchsetzungskraft abzufedern. Die Jugendleiter greifen dabei so wenig ein wie möglich.
Auf den Sitzung brechen schon mal hitzige Diskussionen über die Ereignisse des Tages aus, etwa wenn sich eine Handelsstadt übervorteilt fühlt oder mit der Bewertung bei den Spielen nicht einverstanden ist. Durch gemeinsamen Dialog können so Probleme gelöst werden, die ohne Aussprache in gegenseitigen Fahnenklau oder Rohstoffdiebstahl gemündet hätten.
Trotz des nassen Wetters ist die Stimmung im Rat positiv und dank der Maßnahmen der Projektgruppe, für die kleinsten Teilnehmer trockene Schlafgelegenheiten in den Gebäuden zur Verfügung zu stellen, wird das Wetter zwar nicht gutgeheissen, aber zumindest akzeptiert. Aufgrund der ungünstigen Aussichten, verzichtete der Rat allerdings bisher auf eine Resolution, die bei der Projektgruppe gutes Wetter anmahnt.