Denn nun muss noch das allgemeine Material gesammelt, gesäubert und sortiert werden. "Die Räume der Umweltstation wurden in den letzten Tagen wegen des Regens auch außerplanmäßig z.B. als Schlafräume verwendet. Da müssen wir besonders auf eine ordentliche Übergabe achten", so Christian Rzepka, der Leiter der Projektgruppe.
Also wird geputzt und gewienert. Helga Blessing von der Kochgruppe Memmingen geht davon aus, dass es bis in die Abendstunden dauert, bis alles wieder sauber verpackt in den Standorten gelagert ist, "Schließlich müssen wir im Katastrophenfall wieder schnellen Zugriff haben".
Nach drei Tagen Regenwetter scheint die Sonne einiges nachholen zu wollen. Das ist gut für die Aufräumarbeiten, da die geputzten Zelte und Materialien schnell abtrocknen, macht das Packen und Schleppen aber zur schweißtreibenden Angelegenheit. Trotzdem werden die Sonnencremes von allen gerne ausgepackt.
Der Abbaustress läßt etwas Zeit, die fünf zurückliegenden Tage zu reflektieren. "Es hat naß angefangen, aber dafür um so besser mit Bombenwetter und einer Superstimmung geendet", freut sich Christian Rzepka, "Nun freuen wir uns auf einen ruhigen Sonntag, um etwas ausspannen und uns erholen zu können. Montag müssen wir schliesslich wieder alle zur Arbeit."
Gestern auf der Abschlußveranstaltung hatte die Projektgruppe versprochen, in zwei Jahren wieder ein Abenteuer Siedeln zu veranstalten. Der Zuspruch der Teilnehmer war exorbitant positiv. Fast alle wollen wiederkommen und freuen sich riesig.