Jeder Bewohner, der an Workshops teilnimmt oder Putzdienste übernimmt, wird in Dunants bezahlt, die er auch im Casino oder beim volksfest am Freitag selbständig ausgeben kann. Aber nicht alles Geld bleibt beim Einwohner. Die Handelsstädte erheben je nach Staatsform Steuern, um Ihre Ausgaben für Handelswaren tätigen zu können. Aktuell sind das bis zu 100% der persönlichen Einnahmen.
Prinzipiell können auch Handelswaren gegen Geld getauscht werden, wobei hier der Tausch im Vordergrund steht. Aber bestimmte Dinge sind bei den anderen Handelsstädten nicht zu bekommen. Dafür gibt es den Laden der Weltbank.
Jeden morgen um 9:00 und nachmnittags um 15:00 Uhr öffnet die Weltbank für eine Stunde ihre Pforten (wenn das Schloss nicht klemmt) und verkauft allerlei Waren zu Tagespreisen. Dabei werden die Preise selbstverständlich nach Angebot und Nachfrage bestimmt. "Heute haben uns die Leute die Bude eingerannt und wollten Dosen. Klar, dass somit der Preis besonders hoch war, nämlich bis zu 1200 Dunants", so Thomas Thiel, Chef der Weltbank.
Natürlich gibt es noch weitere Bezugsquellen, die aber unter Umständen nicht ganz legal sind. Zumal sich die Verhandlungen mit dem Schwarzhändler nicht immer einfach gestalten und Absprachen wenig verläßlich sind.
Henry Dunant ist als Friedensnobelpreisträger, Gründer der Rotkreuz und Rothalbmondbewegung und Initiator der Genfer Konventionen ein idealer Namensgeber für die Lagerwährung. Dunant, ein Schweizer Geschäftsmann, stieß bei einer finanziell motivierten Reise zu Kaiser Napoleon während des Österreichisch-französischen Krieges bei Solferino auf ein grausames Schlachtfeld. Das Leid der Soldaten rührte ihn so sehr, dass er den Grund seiner Reise vergaß und spontan mit der Bevölkerung ein Lazarett organisierte. Die Erinnerung an die Ereignisse ließ ihn aber auch nach der Rückkehr in die Heimat nicht mehr los und er gründete daraufhin die Organisation, in der heute Kinder und Jugendliche mit den humanitären Grundsätzen bekannt gemacht werden: Das Rote Kreuz.